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Banken und Finanzkrisen

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Ein Gespenst geht um in Europa - die Finanzkrise. Was sind die Ursachen? Wie konnte es dazu... mehr

Ein Gespenst geht um in Europa - die Finanzkrise. Was sind die Ursachen? Wie konnte es dazu kommen? Wer ist schuld an der Misere? Dieses Buch verschafft einen hervorragenden Überblick über das Thema.

Im Zuge der Lehman-Krise retteten die Staaten die Banken durch die Verstaatlichung ihrer Schulden, so dass diese Lasten dem Steuerzahler aufgebürdet wurden. Die traditionellen Wege, Staatsschulden ohne soziale Verwerfungen loszuwerden, sind allerdings versperrt: Infolge des Euro-Beitritts können die 17 Staaten nicht abwerten und auch nicht ihre Schulden durch Inflation abschmelzen lassen. Sie sind auf die Märkte für die Defizit- und Anschlussfinanzierung angewiesen.

Einige von ihnen - Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien (PIIGS) - generieren nicht genügend Wachstum (und Steuereinnahmen), um die Staatsschulden abzuzahlen. Weil sie Lohninflation und den Verlust der Konkurrenzfähigkeit jahrelang hingenommen haben, anstatt die nötigen, schmerzlichen Reformen durchzuführen, wächst das Haushaltsdefizit, während die Kreditwürdigkeit des Landes sinkt.

Die europäischen Banken gerieten mit in den Strudel, und die europäischen Politiker vertraten die Meinung, die Politik habe uneingeschränkten Anspruch auf die Gestaltung aller Lebensverhältnisse. Ihrer Meinung nach müssten allgemein gehaltene Solidaritätsbekundungen ausreichen, um die Märkte zu beruhigen. Dies erklärt, warum alle Maßnahmen zu geringfügig ausfielen und zu spät ergriffen wurden.

Das Buch vergleicht die Lehman-Krise mit der ersten gut dokumentierten Spekulationsblase, die anlässlich der Finanzierung der englischen Staatsschuld durch die Südseegesellschaft (1713-20) entstanden war. Die Lehman-Krise allerdings hebt sich von der Südseeblase durch die Finanzkraft der Akteure, die Unkalkulierbarkeit des Fundamentalwerts der Finanzinstrumente, die Belastung des Staates (und des Steuerzahlers) und ihre weltweiten Auswirkungen ab. Unser heutiges Finanzsystem ist jedoch viel älter.

Es begann mit der Entstehung von Geschäftsbanken im Hochmittelalter und entwickelte sich im Zuge der Gründung von öffentlichen Banken (15./16. Jh.), der Einführung neuer Finanzinstrumente in Antwerpen und Amsterdam (16./17. Jh.) und der Entfaltung der Bank von England als erster Zentralbank (17./20. Jh.). Es ist das Ergebnis von tausend Jahren Experimenten, in deren Verlauf nur die brauchbarsten Ideen überlebten. Dass dennoch Finanzkrisen entstehen, ist ohne wirtschaftstheoretische Beschäftigung mit dem Phänomen Spekulationsblasen unverständlich.

Inhalt:
Vorwort
Banken sind sehr alt
Das Geschrei über die Banken ist alt
Spekulationsblasen
Die Südsee-Blase (1720)
Finanzkrise 2007/09 - Plus ca change...?
Griechenland, Italien, Tandaradei
Die Genese der Staatsfinanzkrise: Allgemeine Probleme
Die Genese der Staatsfinanzkrise: Hausgemachte Probleme
Das erste Rettungspaket für Griechenland
Die ersten europäischen Rettungsschirme: EFSM, EFSF 
Der dauerhafte Rettungsschirm (ESM)
Das zweite Rettungspaket für Griechenland
Das dritte Rettungspaket für Griechenland
Wer ist schuld an der Misere?
Glossar
Bibliographie
Anmerkungen

Autor: Stuart Jenks
Einband: broschur
Farbe: s/w-Tabellen und Grafiken
Format: DIN A5
ISBN: 978-3-7950-4512-8
Jahr: 2012
Seiten: 120
Sprachen: deutsch
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